Turniere

16 Spieler aus den Top-30 starten in Wien

Der Weltranglisten-Zweite Andy Murray führt das illustre Starterfeld bei den Erste Bank Open 500 in der Wiener Stadthalle an. Thomas Muster, Dominic Thiem und Turnierdirektor Herwig Straka (Bild) freuen sich auf das Weltklasse-Turnier. Erster Aufschlag: 22. Oktober.

„Mit diesem großartigen Starterfeld stoßen wir in Grand-Slam-Dimensionen vor!“ Die Freude von Turnierdirektor Herwig Straka über die mit Superstars gespickte Nennliste der Erste Bank Open 500 vom 22. bis 30. Oktober 2016 ist nur allzu verständlich. Der Schotte Andy Murray, der nach seinen Triumphen beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon und bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro in seiner Heimat endgültig Kultstatus erlangt hat, führt in der Wiener Stadthalle ein Teilnehmerfeld an, das die Herzen der Tennisfans höher schlagen lässt.

Murray führt das Top-Starterfeld an
Hinter dem Weltranglisten-Zweiten Murray ist mit Tomas Berdych (ATP-9) ein weiteres Top-Ten-Ass die Nummer zwei des Turniers. Der Tscheche ist ein direkter Konkurrent des als Nummer drei gesetzten Lokalmatadors Dominic Thiem (ATP-10) im Kampf um einen der acht heißbegehrten Plätze bei den ATP World Tour Finals ab 13. November 2016 in London. Mit dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga (ATP-12), dem spanischen Titelverteidiger David Ferrer (ATP-13), Roberto Bautista Agut (ESP/ATP-16), dem französischen Jungstar Lucas Pouille (ATP-18) und dem spielfreudigen Uruguayer Pablo Cuevas (ATP-19) glänzt die Setzliste mit weiteren Hochkarätern. Für den kroatischen Kanonenaufschläger Ivo Karlovic ist als Weltranglisten-20. schon kein Platz mehr im Kreis der Gesetzten. Das gilt auch für so klingende Namen wie Bernard Tomic (AUS/ATP-21), Steve Johnson (USA/ATP-23) und dessen US-Landsmann John Isner (ATP-25) sowie Feliciano Lopez (ESP/ATP-26), Gilles Simon (FRA/ATP-28), Sam Querrey (USA/ATP-29) oder Philipp Kohlschreiber (GER/ATP-30). In Summe schlagen nicht weniger als 16 Top-30-Spieler bei Österreichs Tennis-Highlight auf!

Andy Murray ist sich angesichts der harten Konkurrenz bewusst, dass der Weg zu einem möglichen zweiten Wien-Titel nach 2014 kein Spaziergang wird. „Es ist jetzt ein 500er-Turnier und dementsprechend stark besetzt. Ich habe bisher ein sehr gutes Jahr gespielt und hoffe, dass ich an meine zuletzt gezeigten Leistungen in Wien anknüpfen kann“, sagte der Gewinner von vier Saisonturnieren (Rom, Queen’s Club, Wimbledon, Rio de Janeiro) in einer bei den US Open in New York aufgezeichneten Videobotschaft. An seine Zeit beim heimischen Tennis-Highlight vor zwei Jahren erinnert sich Murray gerne zurück: „Die Halle hat einen sehr schönen Centre Court. Ich habe eine tolle Zeit in Wien verbracht, der Turniersieg hat alles noch ein bisschen besser gemacht. Ich habe Wien als ruhige und saubere Stadt mit freundlichen Menschen und sehr gutem Essen in Erinnerung. Aus all diesen Gründen komme ich gerne zurück“, so Murray.

Der Publikumsliebling serviert am THIEMstag
Mit seinen Turniertriumphen in Buenos Aires, Acapulco, Nizza und Stuttgart sowie dem Vorstoß ins Halbfinale der French Open in Paris und zahlreichen weiteren Topresultaten hat Dominic Thiem für eine große Tennis-Euphorie in Österreich gesorgt. Für den diesjährigen Erstauftritt des heimischen Shootingstars in der Wiener Stadthalle am Dienstag, 25. Oktober 2016, haben sich die Veranstalter der Erste Bank Open 500 etwas Besonderes einfallen lassen. „Damit Dominic bei seinem Auftaktmatch die größtmögliche Unterstützung erhält, haben wir diesen Tag in einen THIEMstag verwandelt. Wir hoffen, dass Dominic am Vorabend des Nationalfeiertags auch dank der Unterstützung seiner vielen Fans gut in das Turnier startet“, erklärt Herwig Straka.

Thiem will die Atmosphäre möglichst lange genießen
Für den 23-jährigen Lichtenwörther zählt der Tennis-Klassiker in Wien zu den ganz großen Saison-Highlights: „Es ist eigentlich ein Wahnsinn, dass ich heuer schon zum siebenten Mal in der Wiener Stadthalle spielen werde. Die Vorfreude auf die Erste Bank Open 500 ist riesengroß! Die Saison hat mir zwar schon einiges abverlangt, aber in Wien werde ich noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Es ist eine große Ehre für mich, dass der Tag, an dem ich mein erstes Match bestreite, zum THIEMstag umbenannt wurde. Das ist ein großer zusätzlicher Motivationsschub für mich. Das Turnier ist noch um einiges stärker besetzt als im Vorjahr, und da war das Feld schon unfassbar gut. Aber wie gesagt, ich werde in Wien noch einmal alles raushauen, denn ich möchte in diesem Jahr die großartige Atmosphäre in der Halle möglichst lange genießen.“

Wildcard für Jürgen Melzer
Neben Thiem ist mit Jürgen Melzer zumindest ein weiterer Österreicher im Hauptfeld des mit 2.467.310 Euro dotierten Erste Bank Open 500 mit dabei. Der zweifache Wien-Triumphator (2009, 2010) erhält von Straka eine von insgesamt drei zu vergebenden Wildcards. „Jürgen Melzer hat als zweifacher Sieger die jüngere Geschichte des Turniers mitgeprägt. Daher ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, ihn nach seiner Verletzungspause auf dem Weg zurück zu unterstützen. Mit der Vergabe der weiteren Wildcards werden wir jedoch noch zuwarten“, erklärt der Turnierdirektor.

Der Fahrplan durch das Turnier
Sehr positiv hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten der Kartenvorverkauf entwickelt. Vor allem für den Viertel- und Halbfinaltag (Freitag und Samstag, 28./29. Oktober 2016) sind nur noch wenige Tickets erhältlich. Als tolles Service für die Fans gibt es bereits einen Fahrplan durch die erste Turnierphase. Titelverteidiger David Ferrer wird am Montag, 24. Oktober 2016, in der Wiener Stadthalle die Jagd nach Preisgeld und Weltranglistenpunkten eröffnen. Wie der Name schon sagt, ist am THIEMstag (Dienstag, 25.10.2016) Dominic Thiem im Einsatz, ehe am Nationalfeiertag (Mittwoch, 26.10.2016) Turnierfavorit Andy Murray ins Geschehen eingreift. Von Montag (24.10.) bis Freitag (28.10.) gibt es in diesem Jahr auf dem Centre Court einen gleichbleibenden Spielplan mit dem Focus auf zwei Hauptmatches um ca. 17.00 und 19.00 Uhr – 13.00 Uhr: 1. Einzel; anschließend: 2. Einzel; nicht vor 16.30 Uhr:

Muster geht das Tennis-Herz auf
Neu in diesem Jahr ist eine tägliche Diskussionsrunde vor dem Hauptmatch im Publikumsbereich mit Turnierbotschafter Thomas Muster. Bei Toms Talk werden die Stars des Turniers ebenso zu Wort kommen wie Sportler aus anderen Disziplinen und Gesprächspartner aus der Wirtschaft. „Wenn ich einen Blick auf dieses Starterfeld werfe, dann geht mir mein Tennis-Herz auf. Dieses erstklassige Feld unterstreicht einmal mehr, dass die Aufwertung der Erste Bank Open 500 goldrichtig gewesen ist“, gerät Muster bei Betrachtung des Wiener Starterfeldes ins Schwärmen.

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