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Verbands-Info

Aufatmen für Sportvereine: Energiekostenzuschuss für 2022 und 2023 vorgestellt

Gemeinnützigen Sportvereinen soll nun ein großer Teil der Energie-Mehrkosten ersetzt werden.

ÖTV-Präsident Martin Ohneberg © | GEPA pictures/ Walter Luger

Österreichs Sportvereine können nach der Explosion der Energiekosten nunmehr endlich aufatmen! War es bisher bekanntlich lediglich einigen gemeinnützigen Sportvereinen mit unternehmerischer Tätigkeit möglich gewesen, im Zuge der Energiekrise eine Förderung im Rahmen des Energiekostenzuschusses von der Österreichischen Bundesregierung für Unternehmen zu erhalten (für diese hatte man vom 7. bis 21. November 2022 ansuchen können; der ÖTV hatte darüber informiert), so gibt es nun auch die langerhoffte Lösung für alle gemeinnützigen Sportvereine. Nicht zuletzt auch durch die langanhaltenden und hartnäckigen Bemühungen vonseiten des Österreichischen Tennisverbands, gemeinsam mit der Österreichischen Bundes-Sportorganisation Sport Austria.

Sportminister Werner Kogler und Finanzminister Magnus Brunner haben am Donnerstag nach Beratungen im Haus des Sports in Wien mit den Sportlandesräten von Wien (Peter Hacker), Niederösterreich (Jochen Danninger), dem Burgenland (Heinrich Dorner) und aus Oberösterreich (Markus Achleitner) ein 15 Millionen Euro umfassendes Maßnahmenpaket vorgestellt. Demzufolge sollen gemeinnützigen, sportstättenbetreibenden Sportvereinen fürs Jahr 2022 immerhin 40 Prozent und fürs Jahr 2023 sogar 70 Prozent der Energie-Mehrkosten ersetzt werden. Im März 2023 soll die Antragstellung möglich sein, ab April sollen die ersten Auszahlungen erfolgen.

ÖTV-Präsident Ohneberg: „Großer Erfolg für den Sport“

Die Ankündigung wird im Österreichischen Tennisverband mit großer Erleichterung und Freude aufgenommen: „Wir haben die Politik bereits seit März 2022 auf die bedrohliche, dramatische Situation für alle Sportvereine und Hallenbetreiber aufmerksam gemacht, monatelang auf die Dringlichkeit hingewiesen und auf eine Lösung gepocht. Es freut uns sehr, dass unsere intensiven Bemühungen, zusammen mit der Österreichischen Bundes-Sportorganisation Sport Austria, letztlich Früchte getragen haben und nun eine Einigung erzielt werden konnte. Das ist ein großer Erfolg für den Sport im Land“, freute sich ÖTV-Präsident Martin Ohneberg. „Es hat sich letzten Endes gezeigt, dass der Schulterschluss zwischen Politik und Sport bei einer so dermaßen bedrohlichen Situation vorhanden ist und funktioniert.“ Befürchtungen, wonach aus dem Tennissport andernfalls nur noch ein Halbjahressport werden könnte, sind dadurch erst mal abgewendet. Auch seitens Sport Austria spricht man von „einem erfreulichen Start ins neue Jahr! Diese Maßnahme hilft, die Vielfalt unserer Sportkultur aufrechtzuerhalten“, wird Präsident Hans Niessl zitiert.

Thomas Schweda, ÖTV-Geschäftsführer Wirtschaft, ergänzte dazu: „Wir werden in den nächsten Tagen informiert, wie der Energiekostenzuschuss ganz im Detail abgewickelt werden soll. Der ÖTV wird weiter darüber informieren, wie die Einmeldung ablaufen soll und vorgegangen werden muss, um den Zuschuss zu erhalten.“

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