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Jurij Rodionov - out im Einzel, "Semi" im Doppel

Im Wimbledon-Viertelfinale ging der Erfolgslauf von Jurij Rodionov zu Ende: Die Nummer 1 des Turniers war (noch) eine Nummer zu groß für Österreichs besten Jugendlichen. Im Doppel kämpft er mit Partner Michael Vrbensky um den Einzug ins Finale.

©GEPA pictures | Matthias Hauer

Die Freude, nachdem sowohl im Einzel als auch im Doppel der Einzug ins Wimbledon-Viertelfinale fixiert war, war extrem groß. "Das Einzel gegen Blake Ellis war mein bestes Spiel seit langer Zeit, und im Doppel konnten Michael (Vrbensky; Anm.) und ich uns für Paris revanchieren", jubelte Jurij Rodionov auf seiner Facebook-Seite. "Hoffe, ich kann an die Leistungen von heute anknüpfen!" Die Hoffnungen wollten allerdings nicht so richtig in die Realität umgesetzt werden: Im Viertelfinale des dritten Grand Slam-Turniers der Saison traf Rodionov, aktuelle Nummer 13 der Junioren-Weltrangliste, am Freitag Nachmittag auf den topgesetzten Corentin Moutet. In ihrem bisher einzigen Aufeinandertreffen hatte der 18-jährige Franzose 2016 bei den European Junior Championships in Klosters (SUI) mit 6:2, 6:4 die Nase vorne gehabt. Und auch heute war er von Rodionov nicht zu schlagen: Nach 59 Minuten Spielzeit ging Moutet als 6:2, 6:4-Sieger vom Platz. Eine Chance blieb Jurij jetzt noch, um den Einzug ins Semifinale zu schaffen: Mit Partner Michael Vrbensky (CZE) eliminierte er im Viertelfinale Ondrej Styler (CZE) / Alexey Zakharov (RUS) mit 7:6, 7:6. Morgen geht's gegen Sebastian Korda (USA) / Nicolas Mejia (COL).

Information

Jurij Rodionov | Website
Wimbledon | Junioren-Bewerb

 

 

Alle Infos (Turnierplan, Fotos etc.) über Österreichs besten Jugendlichen gibt's auf seiner Website.

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