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Jurij Rodionov verpasst Wimbledon-Titel

Ein ähnliches "Schicksal" wie Oliver Marach: Im Juniorenbewerb musste sich auch Jurij Rodionov (mit Partner Michael Vrbensky) im Finale geschlagen geben. Der Einzug ins Endspiel ist dennoch der größte Erfolg in der noch jungen Rodionov-Karriere.

©GEPA pictures | Alan Grieves

So freut man sich, wenn man den bisher größten Erfolg in seiner Karriere realisiert hat: "Finale oooooooooo! Michael und ich haben es wirklich geschafft! Wir haben gut gespielt und in brenzlichen Situationen die Nerven behalten." Das war am Samstag Abend, nachdem Jurij Rodionov (WAT Brigittenau) mit dem Tschechen Michael Vrbensky das Duo Sebastian Korda/Nicolas Mejia (USA/COL) ausgeschaltet hatte und ins Endspiel eingezogen war. Am Sonntag fehlte dann nur wenig, um die eigenen Träume in die Realität umzusetzen: Rodionov / Vrbensky trafen auf Court 12 auf Axel Geller (ARG) und Yu Hsiou Hsu (TPE) und mussten sich nach 1:02 Stunden mit 4:6, 4:6 geschlagen geben. Sowohl Satz 1 als auch Satz 2 waren nach 31 Minuten vorbei. Der 1,91 Meter große Linkshänder und Österreichs bester Juniorenspieler wird sich von dieser Niederlage dennoch nicht zurückwerfen lassen: „Eine meiner besten Eigenschaften ist definitiv die mentale Stärke. Ich gebe niemals auf und kämpfe um jeden Ball. Egal, wie schlecht es um mich steht.“

Information

Rodionov-Porträt auf ORF NÖ | Link
Jurij Rodionov | Website
Wimbledon | Junioren-Bewerb

©Jurij Rodionov | Facebook

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