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Wochenbilanz

Marach! Österreicher! Motazed!

In dieser Turnierwoche sorgen Wiener SpielerInnen bzw. SpielerInnen, die bei Wiener Vereinen gemeldet sind, sowohl auf großen Bühnen als auch abseits davon für tolle Schlagzeilen.

©GEPA pictures | Matthias Hauer
Finale
Oliver MarachFrench Open | Paris (FRA)Grand SlamSand

Das erste Finale bei den French Open in Paris mit österreichischer Beteiligung hat nicht den erhofften Titel gebracht. Oliver Marach / Mate Pavic müssen sich im Doppel-Endspiel dem als Nummer sechs gesetzten Duo Pierre-Hugues Herbert / Nicolas Mahut mit 2:6 6:7 geschlagen geben und verpassen damit - nach dem Australian Open-Sieg 2018 - ihren zweiten Grand Slam-Titel. Für die Franzosen ist es der dritte Grand-Slam-Titel nach den US Open 2015 und Wimbledon 2016. „Ich gratuliere Pierre-Hugues und Nicolas und wünsche allen am Sonntag ein tolles Herren-Finale. Hoffentlich wird da ein Österreicher gewinnen", so Marach unmittelbar nach der Niederlage mit Ausblick auf das Einzelfinale Dominic Thiem vs. Rafael Nadal. Das nächste große Ziel des Steirers, der in Wien für den UTC Wien Liga spielt: Wimbledon.

Finale (Einzel)| Semifinale (Doppel)
Mavie ÖsterreicherLarnaca Cup| Larnaca (CYP)ITF | Kat. 4Hardcourt

Fast schon perfekte Turnierwoche für Mavie Österreicher: Ohne Satzverlust rast Mavie bei diesem ITF Kat. 4-Turnier ins Finale. Erst dort kann der Schützling von Ruslan Rainov gestoppt werden: Die 16-Jährige unterliegt der topgesetzten Zypriotin Eleni Louka knapp mit 4:6, 6:7. Im Doppel gemeinsam mit Elena Karner scheitert Österreicher nur knapp am Einzug ins Finale: Die beiden müssen sich im Semifinale Zdena Safarova / Natalia Szabanin mit 3:6, 6:0, 4:10 geschlagen geben.

Finale (Einzel) | Turniersieg (Doppel)
Samuel MotazedBatta Cup| Szazhalombatta (HUN)Tennis Europe | u16Sand

In der ersten Runde, im Viertel- und im Semifinale war's ein harter Fight - jedesmal muss Samuel Motazed über drei Runden gehen. Im Finale des TE-Turniers bekommt er es ausgerechnet mit der Nummer 1 des Turniers, mit dem Serben Marko Topo, zu tun und zieht mit 4:6, 2:6 klar den Kürzeren. Im Doppel mit Partner Viktor Hockl läuft es sogar noch besser: Die beiden holen sich gegen Benedek Szombathelyi / Laszlo Zsigrai mit 7:6, 6:3 den Turniersieg. Im Mädchenbewerb kämpft Lara Nedeljkovic hart, dennoch kommt für sie bereits in Runde 1 das Aus - 6:4, 4:6, 2:6 gegen Cintia David.

Semifinale
Alexander PeyaFrench Open | Paris (FRA)Grand SlamSand

Es war zu schön, um wahr werden zu können: Aus dem erhofften Doppel-Endspiel bei den French Open mit Beteiligung zweier Österreicher ist nichts geworden. Alexander Peya / Nikola Mektic unterliegen im Semifinale auf dem Court Suzanne Lenglen den Franzosen Pierre-Huges Herbert und Nicolas Mahut nach 94 Minuten mit 3:6, 4:6. Der 37-jährige Wiener hatte sein zweites Major-Endspiel nach den US Open 2013 angestrebt. Der Grund für die Niederlage? "Wir hatten ganz niedriges Aufschlag-Percentage, haben einfach kein gutes Match gespielt. Das war zu wenig."

Achtelfinale
Marko AndrejicTorneo|Foligno (ITA)Tennis Europe | u16Hardcourt

Nach einem Freilos in Runde 1 und einem klaren 6:2, 7:5-Sieg über Saverioo Trippetti muss sich der an Nummer 5 gesetzten Marko Andrejic im Achtelfinale der Nummer 9 des Turniers, dem Brasilianer Pedro Boscardin, mit 4:6, 4:6 geschlagen geben. Im Doppel ist Andrejic (mit Partner Maks Kasinowski) topgesetzt, im Viertelfinale ist dennoch Schluß - 6:3, 6:7, 5:10.

2. Runde
Moritz LesjakXXX Trofeo Carlo Stagno Álcontres| Messina (ITA)Tennis Europe | u14Sand

Nach einem glatten 6:4, 6:2-Auftaktsieg über Matteo Covato (ITA) scheidet Moritz Lesjak mit dem gleichen Resultat (4:6, 2:6) eine Runde später gegen den an Nummer 9 gesetzten Mexikaner Rodrigo Pacheco Mendez aus.

1. Runde
Tristan-Samuel WeissbornPoznan Open| Poznan (POL)ATP | ChallengerSand

Drei Challenger-Titel (Koblenz, Cherbourg, Saint Brieuc) hat Tristan-Smauel Weissborn in dieser Saison bereits auf seinem Erfolgskonto. In Poznan ist kann "Sam" mit Partner Romain Arneodo das Quartett nicht komplett machen: Bereits in der ersten Runde unterliegt das topgesetzte Duo Henri Laaksonen / Grzegorz Panfil mit 6:7, 3:6.

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