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Mira Antonitsch: Trotz Eisbad keine kalten Füße

2016 war für Mira Antonitsch trotz dem aktuellen Zweitrunden-Out in Heraklion eine absolut erfreuliche Saison: Das Jahr 2015 hatte sie in der Weltrangliste auf Platz 1100 beendet, mittlerweile rangiert sie auf Platz 669.

©Mira Antonitsch | Facebook

Kalte Füße bekommt Mira Antonitsch derzeit nur, wenn nach langen Partien ein Eisbad notwendig ist. Wie zuletzt, als das 17-jährige WTV-Talent in der ersten Runde des 10.000-Dollar-Turniers in Heraklion (31.10. - 6.11.) die gleichaltrige Niederländerin Suzan Lamens nach fast vier Stunden Spielzeit mit 7:6, 6:7, 7:6 niederkämpfen konnte. "Danach war ein Selfmade-Eisbad bitter notwendig." Auch wenn der Schützling von Thomas Strengberger in der nächsten Runde gegen die an Nummer 7 gesetzte Rumänin Ioana Diana Pietroiu mit 3:6, 3:6 den Kürzeren ziehen musste, darf Antonitsch unter die Saison 2016 ein großes Plus setzen: Bereits eine Woche später konnte sie ebenfalls in Heraklion (7. - 13.11.2016) erst im Semifinale von der topgesetzten Britin Gabriella Taylor gestoppt werden.

Miras Saisonbilanz

Das Jahr 2015 hatte sie in der Weltrangliste auf Platz 1100 beendet, mittlerweile rangiert sie auf Platz 669. Hauptverantwortlich für diesen Sprung nach oben waren heuer v. a. ihr erster internationaler Damen-Turniersieg beim "Ladies Future Vienna" auf der Anlage des UTC La Ville sowie das Finale im serbischen Nis und die Viertelfinal-Einzüge in Graz, Prokuplje (SRB) und Antalya (TUR). Rückschläge wie z. B. nach einer starken Verkühlung das Out in der ersten Qualifikationsrunde des WTA-Turniers in Linz steckt Antonitsch mittlerweile gut weg: "Manchmal muss man anscheinend solche Erfahrungen machen, damit man daraus lernen kann und noch härter arbeitet."

Link:

ITF-Turnier Heraklion (31.10. - 6.11.) | Raster
ITF-Turnier Heraklion (7. - 13.11.) | Raster
Mira Antonitsch | WTA-Spielerprofil

Mira Antonitsch & Trainer Thomas Strengberger
Eisbad für gequälte Füße
Video: Aufschlagtraining

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