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RASCH ANS DAMENTENNIS HERAN

Die sehr zielstrebige WTV-Jugend-Kaderspielerin Denise Maxl verbesserte ihre Erfolgsbilanz bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften der Allgemeinen Klasse in Oberpullendorf (Freiluft) mit ihrem ersten Titel bei den „Erwachsenen“.

Abgefeuert wurde der Startschuss vor ziemlich genau einem Jahr. „Denise hat begonnen ihre ersten Schritte ins Profitennis zu machen“, hatte im Juli 2009 Trainer Ruslan Rainov über die Entwicklung seines Schützlings Denise Maxl gesagt. Die damals noch 15-jährige Wienerin war in der Mitte des Jahres bei den Tennis Europe-Turnieren in Svilengrad, Haskovo und Sofia jeweils als Siegerin abgereist und hatte ihre Gegnerinnen teilweise richtiggehend überrollt. „Ihr Spielstil ist nun einmal ein sehr kraftvoller und energischer, dem viele Gegnerinnen nichts entgegenzusetzen haben“, hatte Rainov rasch die Erklärung für die Dominanz Maxls gefunden.

Geändert hat sich seit damals nur wenig, lediglich die Erfolgsbilanz der WTV-Kaderspielerin musste seither noch weiter aufgebessert werden: Im Jänner holte sie sich bei den Österreichischen U16-Staatsmeisterschaften (Halle) sowohl im Einzel als auch im Doppel den Titel, denen sie unlängst bei den Staatsmeisterschaften der Allgemeinen Klasse in Oberpullendorf (Freiluft) - nach dem Wiener Landesmeistertitel - ihren zweiten Titel bei den „Erwachsenen“ folgen ließ: Gemeinsam mit Patricia Haas an ihrer Seite kämpfte sie im Finale das topgesetzte Duo Stephanie Vock/Daniela Kix mit 2:6, 7:6, 10:3 nieder.

Für ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller, der die Entwicklung Maxls von Anfang an verfolgte, ist das Wiener Jungtalent, das 2004 ernsthaft mit Tennis begonnen hatte, „eine Spielerin, von der man noch viel hören wird. Ihr Spielstil ist ein sehr zukunftsorientierter, mitunter sogar schon auf internationalem Niveau.“ Diese Eigenschaften konnte die Schülerin des Schulleistungszentrum Wien West zuletzt v. a. im Doppel präsentieren: Mit der Türkin Seda Arantekin an ihrer Seite gewann sie den Doppelbewerb des ITF Kat.-3-Turniers in Plovdiv (BUL) und besiegte dabei im Finale mit Julia Dinhof/Anna-Maria Heil zwei Südstadtstars aus der Nachwuchsschmiede des ÖTV. Bei einem weiteren ITF-Turnier in Haskovo konnte Denise mit einer griechischen Doppel Partnerin ebenfalls das Finale erreichen.

Maxls Erfolgsgeheimnis ist für Trainer Rainov eigentlich keines: „Sie trainiert die meiste Zeit mit älteren Burschen wie z. B. Igor Malyshew und Dimitar Petrow und wird durch diese wechselnden Trainingspartner an ein schnelles Tempo gewöhnt, das sie dann bei ihren Turnieren nicht überrascht. Sie nimmt die Bälle früher als andere Österreicherinnen in ihrem Alter und wird dadurch rasch an das Damentennis herangeführt.“

Für ihre nächste Herausforderung wird Maxl weit in Richtung Osten reisen: Als Mitglied der U16-Nationalmannschaft (Johannes Schretter, Markus Ahne, Anna-Maria Heil) wird sie in Moskau im Qualifikationsbewerb des European Championships für Österreich an den Start gehen.

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