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Allgemeine Klasse

Und wieder eine Talentprobe von Sinja Kraus

Die 16-Jährige vom WAT Ottakring verpasste bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften nur knapp das Finale. Titelverteidiger Lenny Hampel vom WAC musste im Halbfinale aufgeben.

Sinja Kraus hat längst begonnen, den arrivierten Damen den Kampf anzusagen. ©GEPA-Pictures (2)
Die ADMIRAL Österreichischen Staatsmeisterschaften der Allgemeinen Klasse in Oberpullendorf sind in der finalen Phase angelangt. Am Freitag wurden auf der Anlage des Sport-Hotel Kurz, wo die Veranstaltung zum zehnten Mal in Folge stattfindet, die Vorschlussrunden ausgetragen. Die Endspiele steigen am Samstag, die Gewinner dürfen sich über ein Rekordpreisgeld von 5500 Euro freuen, die Unterlegenen bekommen immerhin 3000 Euro.Bei den Damen duellieren sich ab 11 Uhr die Nummern 1 und 2 der Setzliste um den Titel, beide gehören dem österreichischen Fed-Cup-Team an. Melanie Klaffner bezwang Vorjahrsfinalistin Betina Pirker 7:5, 6:1, Pia König besiegte die Wienerin Sinja Kraus nach hartem Kampf 6:2, 6:7, 6:3. Kraus, erst 16 Jahre jung und mit einer Wildcard ausgestattet, gab dabei ein weiteres Versprechen für die Zukunft ab, wehrte im zweiten Satz drei Matchbälle ab, ehe die Spielerin des WAT Ottakring dem Kräfteverschleiß Tribut zollen musste.Bei den Herren unterlag der als Nummer 1 gesetzte Lucas Miedler im Semifinale dem starken Pascal Brunner, der Nummer 4, mit 4:6, 3:6. Der Finalgegner wurde am Nachmittag zwischen Titelverteidiger Lenny Hampel und Lokalmatador David Pichler ermittelt - Hampel, der für den WAC spielt, musste beim Stand von 6:7, 6:3, 0:2 wegen Rückenproblemen aufgeben.Pichler blieb auf dem Platz, Patrik Ofner gesellte sich dazu, gemeinsam holte das Duo den Doppel-Titel mit einem deutlichen 6:0, 6:2 gegen Christopher Hutterer und Gabriel Schmidt. Im Doppel-Endspiel der Damen setzten sich Arabella Koller und Emily Meyer gegen Betina Pirker und Kerstin Peckl mit 1:6, 6:1, 10:3 durc

"Besser geht's nicht"

Bei der traditionellen Pressekonferenz am Freitag wurde Hausherr Günter Kurz mit Lob förmlich überschüttet. Der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl, der Oberpullendorfer Bürgermeister Rudolf Geißler, CEO Jürgen Irsigler von Titelsponsor ADMIRAL, ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda, Daviscup-Kapitän Stefan Koubek, ÖTV-Vizepräsident Raimund Stefanits und Lenny Hampel waren unisono der Meinung: Besser können Österreichische Staatsmeisterschaften nicht organisiert und durchgeführt werden. Zwei exemplarische Statements: "Ohne das persönliche Engagement der Familie Kurz wäre so eine Top-Veranstaltung nicht möglich", sagte Hans Niessl. Und: "Es ist unglaublich, wie professionell hier gearbeitet wird", sagte Jürgen Irsigler.Günter Kurz nahm das Lob wohlwollend entgegen. "Es hat diesmal richtig viel Spaß gemacht", sagte der ÖTV-Vizepräsident, "vor allem, wenn man sich die Nennlisten anschaut. Bei den Damen waren die österreichischen Nummern 3 bis 14 durchgehend am Start, bei den Herren zwölf Burschen mit ATP-Ranking." ÖTV-Vizepräsident Raimund Strefanits möchte diesen attraktiven Weg weiter beschreiten, im neuen ÖTV-Sportkonzept wird verankert, dass vom Verband geförderte Spieler verpflichtend bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften antreten müssen.Nicht zu kurz kam in Oberpullendorf wie immer der soziale Aspekt. Beim Charity-Doppel-Turnier Niessls, bei dem Prominente aus dem ganzen Land für den guten Zweck zum Schläger griffen, konnten am Freitag zu den bisher erspielten 60.000 Euro ein paar Tausender zugeschossen werden. Der heurige Erlös geht an das Frauenhaus „Die Treppe“ und an eine Behinderteneinrichtung in Neusiedl.ERGEBNISSE
Titelverteidiger Lenny Hampel musste verletzt aufgeben.

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