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Kids & Jugend

Viele tolle Matches bei Wiener-Jugend-Landesmeisterschaften: Favoriten überzeugen

Bei den Wiener-Jugend-Hallen-Landesmeisterschaften im Colony Club gab es zahlreiche hochkarätige Konkurrenzen zu bestaunen. Dabei holten sich überwiegend die topgesetzten Akteure die Turniersiege.

Turniersiegerin Kara Fronek (zweite von rechts) , Finalistin Amelie Markelic (zweite von links) eingerahmt von WTV-Präsident Christian Barkmann (links) und Johannes Graski (Colony Club). Fronek zeigte während dieses Events erneut ihre Extraklasse. ©Privat

Die Wiener-Jugend-Hallen-Meisterschaften im Colony Club sind gespielt. 112 Anmeldungen waren insgesamt zu verzeichnen und das Turnier lieferte, trotz der noch andauernden Corona-Pandemie, spannende und gut besetzte Konkurrenzen. Dabei kam es 2022 zu zahlreichen Favoriten-Siegen. In sämtlichen Konkurrenzen der Burschen und Mädchen holten sich bis auf eine einzige Ausnahme, immer der oder die topgesetzte Spieler/in den Turniersieg. Lediglich in der U14-Konkurrenz der Burschen triumphierte mit Philip Niederle ein auf Nummer drei geführter Akteur. Ingesamt war es ein tolles Event, bei dem neben Pokalen, Medaillen und Urkunden auch wieder Sponsoren-Geschenke vergeben wurden. So erhielten alle Erstplatzierten eine Oral-B-Zahnbürste der neuen iO-Series. Zusätzlich standen für alle Teilnehmer Gutscheine bereit, um 25 Prozent für ihre Oral-B-Zahnbürste zu erhalten. Der Colony Club überzeugte erneut mit einem strengen Covid-Konzept, welches allen Spielern und Spielerinnen ein gutes und sicheres Gefühl gab.

Hier die Highlights der verschiedenen Konkurrenzen:

Mädchen U12: Die dominierende Spielerin in diesem Bewerb hieß ganz klar Kara Fronek. Das Super-Talent des WTV gab im gesamten Turnierverlauf lediglich zwei Games ab und holte sich souverän den Turniersieg. Im Finale stand sie Amelie Markelic gegenüber, ebenfalls eine vielversprechende WTV-Hoffnung, die an diesem Tag allerdings chancenlos war. Fronek hatte 2022 schon mehrfach überzeugt. Bei einem Tennis-Europe-Kat.1-Turnier in Frankreich erreichte sie das Finale, beim ersten Event der ÖTV-Bidi-Badu-Serie holte sie den Titel.

Mädchen U14: Auch hier siegte mit Johanna Corciova die Nummer eins des Turniers. Lediglich im Endspiel musste Corciova ein wenig mehr kämpfen. Die ungesetzte Nelly Ihlenfeld, die sich mit starkem Tennis ins Finale gespielt hatte, leistete hierbei eine Menge Gegenwehr. Doch letztlich war es Corciova, die sich mit 6:4, 6:3 den Turniersieg holte. Im Doppel-Bewerb gelang Corciova sogar das Double. Mit Partnerin Lana Srejic gewann sie einen Krimi: Am Ende hieß es hierbei 17-15 im entscheidenden Champions-Tiebreak, wobei Corciova/Srejic gegen Kara Fronek/Solomia Pynda mehrere Matchbälle abwehren konnten.

Mädchen U18: Diese Konkurrenz wurde bei den Mädchen dieses Jahr mit dem U16-Bewerb zusammengefügt. Daher gab es ein starkes Teilnehmerfeld zu bestaunen, bei dem sich Isabel Markovic schließlich durchsetzte. Im Finale hielt Lena Ramharter im Duell der Turnierfavoritinnen das gesamte Match über gut mit, doch Markovic blieb cool und gewann mit 6:4, 7:6. Den Doppel-Titel holten sich hier Hannah Rosenkranz und Partnerin Verona Freigassner.

Burschen U12: Einmal mehr gab es hier kein Vorbeikommen an Top-Favorit Kian Kren. Dieser gewann das Turnier ohne einen Satzverlust und überzeugte durch tolles Tennis. Bemerkenswert auch der Auftritt von Konstantin Holstein. Als Nummer sieben des Turniers, besiegte er unter anderem den auf Position vier geführten Matwey Beroev und den an zwei gesetzten Alexander Maierhofer. Lediglich gegen Kren war im Endspiel Endstation. Auch im Doppel triumphierten in dieser Konkurrenz die Topgesetzten. Maierhofer und Kren bewiesen das gesamte Turnier über starke Nerven und holten sich damit am Ende verdient den Titel.

Burschen U14: Hier hieß der Spieler des Turniers eindeutig Philip Niederle. Auf Position drei gesetzt gab er im gesamten Turnierverlauf keinen einzigen Satz ab und imponierte durch druckvolles und variables Grundlinien-Tennis. Im Halbfinale besiegte Niederle seinen an Nummer zwei geführten Doppel-Partner und guten Freund Noah Alishaev, bevor im Endspiel mit Paul Schmid der Titelverteidiger wartete. Beide Spieler lieferten hochklassiges Tennis, wobei Niederle am Ende mit 7:5, 6:3 die Nase vorne hatte. Mit Partner Alishaev holte er sich im Doppel dann auch noch das Double. Das eingespielte Duo gewann die Konkurrenz souverän.

Burschen U16: Mit Darius Sajadi gab es auch in diesem Bewerb einen nahezu unantastbaren Akteuer. Ohne jegliche Probleme gelangte dieser ins Finale, wo mit Nikolas Simonovic die Nummer zwei des Turniers lauerte. Es entwickelte sich ein würdiges Finale, in dem Turnier-Favorit Sajadi mit 6:3, 6:4 die Oberhand behielt und so Wiener Meister wurde. Im Doppel-Bewerb waren Marlon Warmuth und Moritz Lehrner-Melzer nicht zu schlagen. Sie gewannen die Konkurrenz ohne Satzverlust.

Burschen U18: Dieser Bewerb bot von Beginn an ebenfalls hochklassige und vor allem spannende Partien. Turnierfavorit Philipp Fedorczuk musste dabei mächtig kämpfen, bevor er den Siegerpokal in die Luft strecken konnte. Sowohl im Halbfinale, als auch in Endspiel reichte die Spielzeit knapp an die Drei-Stunden-Marke. Im Halbfinale lieferte hierbei Julian Lockl einen großen Kampf und hatte sogar Matchball, doch Fedorczuk behielt am Ende noch die Oberhand. In einem hochkarätigen Finale gegen Elias Sumann, ebenfalls ein starkes WTV-Talent, entwickelte sich eine weitere Dreisatz-Schlacht. Auch hier mit dem besseren Ende für Fedorczuk, der sich mit 6:4, 4:6, 6:2 in die Siegerlisten eintragen konnte.

Hier geht’s zu den gesammelten Turnierdaten:

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