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Turniere

Zwei Wienerinnen im Finale der „Young Ladies Wildcard-Challenge“

In Linz spielten sich acht junge Österreicherinnen einen Quali-Startplatz für das Upper Austria Ladies aus. Im Finale gegen Tamara Kostic konnte sich Mavie Österreicher nach 2018 zum zweiten Mal die Wildcard für das WTA-Turnier in Linz erspielen.

©GEPA Pictures | GEPA pictures/ Johannes Friedl

Zwei Wienerinnen machten sich im Tenniszentrum Froschberg den Sieg bei der „Young Ladies Wildcard-Challenge“ untereinander aus. Die 19-jährige Mavie Österreicher, die bereits im Jahr 2018 bei der Premierenveranstaltung triumphiert hatte, gewann das Finale gegen die erst 15-jährige Tamara Kostic mit 6:1, 6:1. Die nunmehr zweifache Challenge-Siegerin sicherte sich damit eine Wildcard für die Qualifikation zum WTA-Turnier „Upper Austria Ladies Linz 2021,“ das von 6. bis 12. November in der TipsArena stattfindet. Turnierdirektorin Sandra Reichel und ÖTV-Sportkoordinatorin Marion Maruska waren sehr beeindruckt vom Niveau des Finales am Samstag. Der Sieg von Mavie Österreicher fiel nämlich nicht so deutlich aus, wie man es laut Ergebnis vermuten würde. Denn die blutjunge Tamara Kostic, deren Eltern aus Serbien stammen, präsentierte sich trotz einer leichten Verletzung an der rechten Schlaghand als Spielerin, der man eine erfolgreiche Karriere zutrauen darf: dynamisch, flink auf den Beinen, sehr fokussiert auf Tennis, das sie schon professionell betreibt. In ihrem Spielstil erinnert sie an Simona Halep, die sie auch als großes Vorbild ansieht.

Plattform für heimische Talente
Mavie Österreicher ist seit ihrem Triumph im Jahr 2018 schulisch und spielerisch gereift. Sie hat den Lockdown genützt, die Matura erfolgreich absolviert und ein Jusstudium begonnen. Die 19-Jährige hat ja einen langen Leidensweg hinter sich mit zwei Kreuzbandrissen, umso größer ist nun die Freude über den neuerlichen Gewinn der Wildcard-Challenge. Auf die Frage nach ihrem Vorbild antwortet Linkshänderin Mavie Österreicher spontan mit „Tsitsipas“. Und bei den weiblichen Tennisstars? „Osaka, weil mir ihr Spielstil gefällt.“ „Die Young Ladies Wildcard-Challenge ist ein ganz wichtiger Event für uns, weil wir den heimischen Talenten eine Plattform bieten wollen, sich auf nationaler wie internationaler Ebene zu präsentieren“, sagte Turnierdirektorin Sandra Reichel, die beiden Finalistinnen eine erfolgreiche Karriere prophezeit und ihnen „Alles Gute auf Eurem Weg“ wünschte.
(Quelle: www. oetv.at)

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