WTA Rom: Potapova fertigt auch die Nummer 21 der Welt ab
Die Gegnerinnen von Anastasia Potapova können einem derzeit fast schon leidtun. Zwei Tage nachdem die 25-Jährige bei den Internazionali BNL d’Italia in Rom die Nummer elf der Welt Karolína Muchová aus Tschechin mit 6:3, 6:2 abgefertigt hatte, konnte sich die Neo-Österreicherin am Sonntag auch ihrer nächsten, vergleichbar schweren Aufgabe in ähnlich souveräner Manier entledigen. Denn Potapova (WTA 38) ließ in der dritten Runde am Muttertag auch der auf 20 gesetzten Russin Liudmila Samsonova, aktuelle Nummer 21 der Welt, nicht den Funken einer Chance und zog abermalig mit einem 6:3, 6:2 in nur 87 Minuten ins Achtelfinale ein. Dort bekommt sie es am Montag mit der fünftgereihten US-Amerikanerin Jessica Pegula (WTA 5) zu tun, die der Schweizer Qualifikantin Rebeka Masarova (WTA 160) gar kein einziges Game vergönnte und für ihren Sieg lediglich eine Stunde brauchte. Dank ihrem neuerlich starken Abschneiden bei einem WTA-1000-Event ist der kürzlichen Madrid-Semifinalistin Potapova nun eine Setzung bei den French Open in Paris kaum noch zu nehmen. Sie befindet sich im Liveranking bereits auf Platz 28, nur noch sieben Positionen hinter ihrem bisherigen Career High – und das nachdem sie erst vor einem Monat noch um ihren Verbleib in den Top 100 bangen hatte müssen.
Ebenfalls erfolgreich ist am Sonntag der Start von Alexander Erler und Lucas Miedler in den Doppelbewerb des parallelen ATP-Masters-1000-Turniers im Foro Italico verlaufen. Der Tiroler und der Niederösterreicher bogen die italienischen Lokalmatadore Francesco Forti und Filippo Romano mit 7:6 (6), 7:5. Dabei drehten Erler/Miedler ein 3:5 in Satz eins ein 3:5 und sogar einen 0:5-Rückstand im Tiebreak. Der zweite Durchgang wurde – nach Aufschlagverlust und Rebreak zu Beginn – erst durch ein Break im zwölften und letzten Game entschieden. „Das Spiel war ab Ende erster Satz richtig gut. Bis dahin haben wir uns echt schwergetan, waren auch mit Break hinten, aber dann hat es Klick gemacht“, atmete Miedler auf. Erler befand: „Auf die Leistung heute können wir aufbauen. Das hat sich besonders im zweiten Satz richtig gut angefühlt.” Ihre nächsten Gegner sind wohl am Dienstag die sechstgesetzten Deutschen Kevin Krawietz und Tim Pütz.