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Generali Open Ladies Kitzbühel: Kraus folgt ÖTV-Duo ins Achtelfinale

Arabella Koller und Leonie Rabl scheiden bei der WTA-125-Challenger-Premiere in Tirol hingegen aus.
Verfasst von: Presseaussendung / Redaktion, 14.07.2026
© Mia Knoll
Sinja Kraus ist die dritte Österreicherin, die beim Heimspiel in Tirol den Achtelfinaleinzug schaffte.

Drei Österreicherinnen und zwei Deutsche stehen beim Generali Open Ladies Kitzbühel in der Runde der letzten 16. Nach Julia Grabher und Ekaterina Perelygina, die mittwochs in der ersten Partie des Tages aufeinandertreffen, schaffte auch Sinja Kraus den Einzug ins Achtelfinale, wo sie von der Deutschen Eva Bennemann gefordert wird. Arabella Koller musste sich hingegen Mona Barthel (Deutschland) geschlagen geben. Auch Leonie Rabl hatte gegen Arantxa Rus (Niederlande) das Nachsehen. Im Doppelbewerb zogen Grabher/Kraus in das Halbfinale ein.

Den Auftakt machte am dienstägigen zweiten Spieltag des Generali Open Ladies Kitzbühel die Nummer zwei des Turniers, Sinja Kraus. Die Wienerin (WTA 94) startete stark in die Partie gegen Caijsa Wilda Hennemann (WTA 263) und führte im ersten Satz bereits mit 5:1 sowie 5:2 und 40:15 bei eigenem Aufschlag, ehe die Schwedin noch einmal zurückkam. Beim Stand von 6:5 aus Sicht der Österreicherin und 0:40 bei ihrem Service musste die Partie wegen Regens unterbrochen werden. Nach einer zweistündigen Pause konnte Kraus zunächst nicht zum Satzgewinn ausservieren, entschied das anschließende Tiebreak aber souverän mit 7:3 für sich.

Im zweiten Durchgang geriet sie früh mit einem Break in Rückstand, schaffte jedoch sofort das Rebreak. Auch in der Folge wechselten von 3:2 weg die Aufschlagverluste, ehe Kraus die Nerven behielt, Hennemann erneut den Aufschlag abnahm und den Sieg ins Trockene brachte. „Ich habe gut angefangen, dann aber eine Phase gehabt, in der ich etwas geschwächelt habe. Dass ich nach der Regenpause wieder voll fokussiert ins Match gestartet bin und meinen vergebenen Chancen nicht nachgetrauert habe, darauf kann ich stolz sein“, sagte Kraus. Im Achtelfinale wartet nun die 18-jährige, deutsche Wildcard-Spielerin Eva Bennemann (WTA 320), die sich zum Start am Montag gegen die Russin Anastasia Tikhonova (WTA 264) in zwei Sätzen durchgesetzt hatte.

Die Salzburger Vizestaatsmeisterin Arabella Koller (WTA 1343) zeigte gegen die deutlich favorisierte Mona Barthel (WTA 223) eine starke kämpferische Leistung, musste sich der Deutschen aber letztlich mit 2:6, 7:6 (8), 4:6 beugen. „Im ersten Satz war ich von ihrem Tempo komplett überfordert“, gab Koller zu. Im zweiten Durchgang fand sie allerdings weit besser in die Partie, hielt dagegen und wehrte im Tiebreak sogar einen Matchball ab. Am Ende setzte sich die routinierte vierfache WTA-Titelträgerin Barthel dennoch durch. „Ich hatte heute zwischendurch Probleme, meinen Rhythmus zu finden. Aber es gibt solche Tage im Tennis“, erklärte Barthel. Zum Abschluss der Einzelmatches auf dem Grandstand hatte die burgenländische ÖTV-Vertragsspielerin Leonie Rabl (WTA 1244) beim 1:6, 0:6 gegen die niederländische Ex-Weltranglisten-41. Arantxa Rus (WTA 183) klar das Nachsehen.

Grabher/Kraus ziehen ins Doppelhalbfinale ein

Eine rot-weiß-rote Erfolgsnachricht gab es am Dienstagabend vom Doppelbewerb: Grabher und Kraus zogen zusammen ins Halbfinale ein. Gegen das tschechisch-indische Duo Michaela Bayerlová und Prarthana Thombare konnten sich die Österreicherinnen mit 1:6, 7:5, 10:4 behaupten. Satz eins ging noch klar verloren. Im zweiten Satz fanden Grabher/Kraus nach 2:4-Rückstand aber besser in die Partie. Vor allem im Match Tiebreak behielten die beiden souverän die Oberhand. Ihre Semifinalgegnerinnen werden am Mittwoch ermittelt. Perelygina hatte mit ihrer deutschen Partnerin Anna-Lena Friedsam gegen Marina Bassols Ribera (Spanien) und die Griechin Despina Papamichail (Griechenland) unglücklich mit 6:7 (7), 6:1, 10:12 den Kürzeren gezogen. Die beiden vergaben dabei im ersten Satz eine 5:1-Führung und insgesamt vier Satzbälle sowie im Match Tiebreak gar einen Matchball.

Bei freiem Eintritt kommt es am Mittwoch um 11:00 Uhr (ab 10:50 Uhr live auf ORF 1) zum rot-weiß-roten Achtelfinalschlager von Grabher gegen Perelygina. Die weiteren Einzelpartien vom Grandstand werden ab 13:05 Uhr live auf ORF SPORT+ übertragen.

| Mia Knoll

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